Archiv: Projects

  • Studie – Integrative digitale Entwicklung

    Studie zu Schlüsselfragen für eine integrative digitale Entwicklung – Heinrich-Böll-Stiftung

    Oktober 2019-Oktober 2020

    Konnektiv wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington DC beauftragt, einen umfassenden Bericht zu verfassen, der einige der Schlüsselfragen untersucht, die eine inklusive digitale Entwicklung im Globalen Süden beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf den am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) liegt. Der Bericht beginnt mit einem Überblick über bestehende Modelle für die digitale Entwicklung und befasst sich mit hinderlichen Faktoren wie Zugang und Konnektivität. Außerdem wird die Bedeutung von Daten und Datenverwaltung für die digitale Entwicklung untersucht. Interviews und verschiedene Sekundärquellen bilden die Grundlage für diesen Bericht.

    Konnektiv führte acht Interviews mit Experten aus dem globalen Süden, den Vereinigten Staaten und Europa. Die Sekundärforschung stützte sich auf aktuelle Berichte, die von verschiedenen multilateralen Institutionen, Forschungsinstituten, Think Tanks und Medienartikeln veröffentlicht wurden. Der Bericht fasst auch Erkenntnisse zusammen, die auf dem Internet Governance Forum in Berlin im November 2019 und auf der Konferenz “Data as a Development Issue” in Washington, DC im Januar 2020 gewonnen wurden, die von der George Washington University, dem Center for Global Development und der Heinrich-Böll-Stiftung Washington, DC mitorganisiert wurde. Erste Ergebnisse wurden auf dieser Konferenz von unserem Forschungsteam vorgestellt.

    Das Abschlusspapier “Data and the Global South: Key Issues for Inclusive Digital Development“, verfasst von Geraldine de Bastion und Sreekanth Mukku, wurde im Oktober 2020 veröffentlicht. Die Studie steht hier zum Download bereit.

    Paper Deckblatt Heinrich Boell Data and the global south
    Auszug aus dem Paper Heinrich Boell Data and the global south
    Auszug aus dem Paper Heinrich Boell Data and the global south
  • Startup Scouting & Studie in Asien (MAKE-IT)

    Make-IT Startup Ökosystem Scouting & Studie in Asien

    Februar-April 2020

    Die “Tech-Entrepreneurship Initiative Make-IT” (kurz: Make-IT Initiative), eine gemeinsame Initiative des BMZ mit Unternehmen, Verbänden und Sozialunternehmen, hat das Ziel, Wachstums- und Beschäftigungspotenziale für Unternehmer im digitalen Sektor in Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu erschließen. Die Fördermaßnahmen wurden bisher von der GIZ im Rahmen des Regionalprojekts “Make-IT in Afrika” in ausgewählten afrikanischen Ländern umgesetzt und sollen nun auf andere Regionen ausgeweitet werden. In Anbetracht der möglichen Ausweitung der Make-IT-Initiative auf Asien war es das Ziel dieses Auftrags, einen Einblick in die Möglichkeit zu geben, ein neues Projekt in der Region zu initiieren, um Innovation und Unternehmertum speziell in der kritischen Phase des Übergangs von einem Kleinstunternehmen zu einem wachstumsorientierten Start-up zu fördern. Konnektiv wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner endeva mit der Konzeption, Planung und Koordination von Scouting-Reisen in vier ausgewählte Länder in Asien beauftragt, um 8 Städte und deren Startup-Ökosysteme zu erkunden. Dazu gehörten Recherchen, Interviews und Fokusgruppendiskussionen mit Startups und anderen wichtigen Akteuren sowie zusätzliche Treffen. Auf der Grundlage der Scouting-Mission wurde eine umfassende interne Studie und Dokumentation verfasst, die eine nationale und regionale SWOT- und Ökosystemanalyse, Empfehlungen für eine potenzielle regionale, nationale und globale Zusammenarbeit sowie Konzeptempfehlungen für eine mögliche Ausweitung des regionalen Projekts auf Asien enthielt.

    Konnektiv hat die Make-IT-Initiative bereits unterstützt, indem es die GIZ und endeva in der Konzeptphase des Make-IT Ecosystem Accelerator in Kenia und Nigeria (2017) beraten hat, durch die EU-AU Business Summit Pitching Sessions in Abidjan (2017) sowie durch die Entwicklung des “Tech Trendscouting Toolkit: How to become a Tech Trendscout for Digital Innovation with Social Impact in Africa” (2019).

  • Veranstaltung #Road2IGF

    #Road2IGF: Daten, Souveränität, Demokratie und eine Perspektive für den globalen Süden

    Im November 2019 veranstalteten die Global Innovation Gathering (GIG) und die Gesellschaft der Vereinten Nationen in Deutschland eine Aufwärmveranstaltung #Road2IGF: Daten, Souveränität, Demokratie und eine afrikanische Perspektive im Rahmen des Internet Governance Forums, das in Berlin stattfand.

    Wie können wir sicherstellen, dass Menschen und Demokratien durch datengesteuerte Systeme wie KI informiert und gestärkt werden, anstatt ausgenutzt und untergraben zu werden? Welche Infrastrukturen und Datenschutzrichtlinien brauchen wir? Diese Fragen wurden während der Veranstaltung #Road2IGF mit vier politischen Analysten und Vertretern der Zivilgesellschaft erörtert.

    Die Veranstaltung umfasste eine Keynote von Nanjala Nyabola zum Thema digitale Identität, eine Präsentation von Forschungsergebnissen von Sreekanth Mukku (Projektmanager für Datenschutz im globalen Süden bei Konnektiv) über die Auswirkungen von Datenschutzgesetzen auf nationale KI-Strategien in Indien und Deutschland sowie eine Podiumsdiskussion, in der Projekte und Initiativen vorgestellt wurden, die sich für Datensouveränität im globalen Süden einsetzen, darunter Linda Bonyo und Kudzai Mubaiwa.

    Gemeinsam beleuchteten diese Experten Fragen zu digitaler Entwicklung, Daten und Internetregulierung und diskutierten darüber, wie die individuelle Datensouveränität und die Nutzung von Daten für die Entwicklung zum Wohle der Allgemeinheit gewährleistet werden kann. Mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung wollten wir die Teilnahme von Vertretern der Zivilgesellschaft aus dem globalen Süden am IGF 2019 unterstützen und ihre Positionen verstärken. Konnektiv unterstützt die Arbeit des Global Innovation Gathering, unserer Partnerorganisation, da wir beide die Mission teilen, die Entwicklungszusammenarbeit offener und innovativer zu gestalten.

    Die Veranstaltung wurde auf der Facebook-Seite von DGVN e.V. per Livestream übertragen und kann hier angesehen werden.

  • Training “Einsatz digitaler Instrumente”

    Schulung zum Thema “Einsatz digitaler Instrumente in der Projektarbeit von Entwicklungs-NGOs”.

    September 2019

    Konnektiv wurde von Venro beauftragt, ein Training über den Einsatz digitaler Instrumente in der Projektarbeit für Mitarbeiter von entwicklungspolitischen und humanitären NGOs zu entwickeln. Das Training sollte die Mitarbeiter dafür sensibilisieren, was beim Umgang mit digitalen Technologien zu beachten ist (z.B. Datensicherheit und Vorteile offener Software) und erste Kapazitätseinblicke schaffen, um geeignete digitale Technologien für die jeweiligen Kontexte ihrer Projekte identifizieren zu können.

    Die Schulung bestand aus theoretischen und praktischen Elementen und vermittelte relevante Hintergrundinformationen, auf deren Grundlage konkrete Projekte daraufhin analysiert wurden, wie sie digitale Technologien bisher eingesetzt haben und wie die Umsetzung optimiert werden kann. Kersti Ruth Wissenbach war für die Vorbereitung und Durchführung der Schulung verantwortlich.

    Konnektiv hat zuvor mit Venro zusammengearbeitet und die Studie “Tech for Good: Möglichkeiten und Grenzen digitaler Instrumente in der Entwicklungszusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen” durchgeführt.

  • Studie: KI-Datenschutzproblem (DE,INDIA)

    Studie über das KI-Datenschutzproblem in Deutschland und Indien

    Eine vergleichende Analyse der nationalen KI-Strategien und Datenschutzansätze

    Mai – August 2019

    Künstliche Intelligenz (KI) ist eine leistungsstarke Allzwecktechnologie, die als ein Wendepunkt gilt, der potenzielle wirtschaftliche, soziale und politische Auswirkungen auf alle Bereiche des menschlichen Lebens haben wird. Die Verheißungen der KI stellen eine enorme wirtschaftliche Chance dar, und um aus dieser neuen Technologiewelle Kapital zu schlagen, haben die Regierungen ihre nationalen KI-Strategien entwickelt. Algorithmen in der KI, die aus öffentlichen und privaten Daten lernen, um Muster zu erkennen und eigenständig Entscheidungen zu treffen, könnten eine ernsthafte Bedrohung für das Recht auf Privatsphäre des Einzelnen darstellen. Bei der Nutzung dieser neuen Technologie ist es wichtig, dass das Recht auf Privatsphäre – ein Grundrecht – geschützt wird.

    Deckblatt des Paper AI - Privacy Conundrum
    Ausschnitt aus dem Paper AI - Privacy Conundrum

    Diese Forschungsstudie untersucht die nationalen KI-Strategien Deutschlands und Indiens, um zu beurteilen, wie sie mit dem Datenschutz umgehen. Sie legt nahe, dass strengere Datenschutzbestimmungen die KI-Vorstöße der Regierungen nicht untergraben, um die Vorteile von Innovation, Arbeitsplatzschaffung und Produktivität zu nutzen.

    Diese Studie wurde von Sreekanth Mukku verfasst. AI-Privacy Conundrum: A Comparative Analysis of AI National Strategies and Data Privacy Approaches in Germany and India ist hier verfügbar.

  • Tech Trend- scouting Toolkit

    Tech Trendscouting Toolkit für soziale Auswirkungen

    Oktober 2018 – August 2019

    Konnektiv hat ein Toolkit entwickelt, das Best Practices für Tech-Trendscouting-Ansätze zur Unterstützung von Unternehmertum und digitaler sozialer Innovation in Afrika sammelt und beschreibt. Als eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen GIZ, WSA und Konnektiv mit Unterstützung des Global Innovation Gathering Netzwerks bietet dieses Toolkit konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Peer-Wissen und weitere Ressourcen. Das Tech Trendscouting Toolkit: How to become a Tech Trendscout for Digital Innovation with Social Impact in Africa wurde im August 2019 veröffentlicht und ist hier erhältlich. Dieses Toolkit wurde in einem Workshop erarbeitet und feierte sein Debüt auf der re:publica Accra 2018 während der Session:

    Tech Trendscouting! Wie Sie die richtigen sozialen digitalen Innovationen identifizieren
    Dezember 15, 2018
    Präsentiert von: Asmaa Guedira, Tolu Agunbiade und Stephanie Wiedner
    Zusammenfassung: Die Konferenzteilnehmer haben gemeinsam mit unserem Team erforscht, wie man die Entwicklung ins 21. Jahrhundert bringen kann, indem sie das Tech-Trendscouting in Afrikas Ökosystem des digitalen Unternehmertums diskutierten.

  • Studie – digitale Instrumente in der EZ für NGOs

    Studie über digitale Instrumente in der Entwicklungszusammenarbeit für NGOs

    Oktober 2018 – Februar 2019

    In dieser Studie recherchierte und analysierte Konnektiv für VENRO die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Instrumente in der Entwicklungszusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Die Untersuchung gibt einen ersten Überblick über aktuelle Trends an der Schnittstelle von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit. Wichtige Akteure im NGO-Sektor wurden befragt und digitale Methoden, Strategien und praktische Fallbeispiele werden beleuchtet. Die Studie stellt dar, welche digitalen Instrumente von den Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit in der Projektarbeit eingesetzt oder ihnen zur Verfügung gestellt werden könnten und deckt dabei Low- bis High-Tech-Instrumente ab. Der letzte Teil der Studie gibt konkrete Empfehlungen für die Umsetzung digitaler Projekte mit besonderem Fokus auf NGOs im digitalen Diskurs. VENRO fungiert als Dachverband der Nichtregierungsorganisationen für Entwicklung und humanitäre Hilfe in Deutschland.

    Die Studie “Tech for Good: Möglichkeiten und Grenzen digitaler Instrumente in der Entwicklungszusammenarbeit von Nichtregierungsorganisationen” wurde von Melanie Stilz und Julia Manske verfasst und ist hier abrufbar (auf Deutsch).

  • Thesenpapier – New Work & Auswirkungen

    Thesenpapier zu New Work und den Auswirkungen auf die Berufsbildung in der Entwicklungszusammenarbeit

    Oktober – November 2018

    Konnektiv wurde von der GIZ beauftragt, ein Thesenpapier zu “New Work” und Digitalisierung zu entwickeln, ein aktuelles Thema von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der technischen Berufsbildung (TVET) in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

    Im Mittelpunkt des Papiers stand die Frage, wie sich die Arbeits- und Beschäftigungsprozesse in Entwicklungsländern verändern und wie sich diese Veränderungen auf die Berufsbildungssysteme auswirken. Das Papier wurde von Melanie Stilz im November 2018 vorgestellt und mit Vertretern aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf neuen Erkenntnissen für die zukünftige Entwicklung der Berufsbildung in der Entwicklungszusammenarbeit lag.

    Das Thesenpapier Neue Arbeit und ihre Auswirkungen auf die berufliche Bildung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist hier verfügbar.

     

     

  • Toolkit & Workshopreihe “Digitales Lernen”

    Toolkit und Workshop-Reihe zum Thema “Digitales Lernen”

    August 2017 – Januar 2018

    Konnektiv wurde beauftragt, für die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) ein Toolkit zu entwickeln, das verschiedene digitale Lernformate und deren Anwendungsfälle vorstellt.

    Um Kompetenzen weiterzuentwickeln, hat die AIZ, die Unternehmensakademie für die Mitarbeiter der GIZ, begonnen, sich auf die Nutzung von digitalem Lernen zu konzentrieren, um die Beratungskompetenz der Mitarbeiter in diesem Bereich zu verbessern. Dieses Toolkit bietet eine Grundlage für die verschiedenen digitalen Lernformate, bietet Strategien, Empfehlungen und Checklisten für die Umsetzung sowie Beispiele für gute Praktiken. Die Tookit Digitales Lernen ist hier verfügbar (auf Deutsch). Aufbauend auf den Inhalten des Toolkits entwickelte Konnektiv eine Workshop-Reihe mit Schwerpunkt auf Praxisbezug und Beratungssimulationen für die Mitarbeiter.

    Die Workshops fanden zu den folgenden Themen statt: Einführung in das digitale Lernen; Klassisches eLearning; Soziale Relevanz, Sicherheit, Daten; und Immersive Storytelling: Erweiterte / Virtuelle Realität und digitales Lernen.

  • StartUp Asia Berlin: Delegationskoordination & Teilnahme

    Delegationskoordination & Teilnahme für StartUp AsiaBerlin

    Oktober 2017, September – Oktober 2016

    In den letzten zwei Jahren hat Konnektiv am Netzwerkprojekt StartUp AsiaBerlin teilgenommen. Mitbegründerin Geraldine de Bastion hat an der Roadshow-Delegation teilgenommen, die jedes Jahr Bangalore, Manila und Jakarta besucht, um Start-ups und Innovationsökosysteme in diesen Städten und Berlin zu vernetzen. Im Jahr 2016 hat Konnektiv in Zusammenarbeit mit dem Global Innovation Gathering (GIG) auch die Reisevorbereitungen und die Koordination der internationalen Teilnehmer für die Teilnahme an einer Auftaktveranstaltung in Berlin für das Projekt StartUp AsiaBerlin sowie an der Maker Faire Berlin übernommen.

    Das Projekt wurde von der GIZ und lokalen Partnern im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe von Berlin (SenWEB) finanziert.