{"id":7911,"date":"2023-08-28T11:54:46","date_gmt":"2023-08-28T09:54:46","guid":{"rendered":"https:\/\/konnektiv.de\/?p=7911"},"modified":"2024-03-18T15:42:49","modified_gmt":"2024-03-18T14:42:49","slug":"click-work-its-complicated","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konnektiv.de\/en\/impuls-2\/click-work-its-complicated\/","title":{"rendered":"Click Work &#8211; It&#8217;s Complicated"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignfull has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top is-image-fill has-text-color has-background has-link-color wp-elements-4ca1fc30ce9b182ad2300d583082b506\" style=\"color:#fffdc7;background-color:#121c1c;grid-template-columns:auto 60%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:49px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ce155fab wp-block-group-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\" style=\"font-size:clamp(27.894px, 1.743rem + ((1vw - 3.2px) * 1.971), 48px);font-weight:700;line-height:1.15\">Tech<br>Trends<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:8px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-f8ea5921a472c1101139cafa1a115b9d\" style=\"color:#fffdc7\"><strong>Konnektiv Impuls #2 \u2192<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#fffdc7\"><a href=\"https:\/\/konnektiv.de\/person\/fayrouz\/\"><strong>Fayrouz Eldebani<\/strong><\/a><br>#KI<br>#Ausbeutung <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:43px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\" style=\"background-image:url(https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-819x1024.jpg);background-position:50% 50%\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7971 size-full\" srcset=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-819x1024.jpg 819w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-240x300.jpg 240w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-768x960.jpg 768w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-1229x1536.jpg 1229w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-1638x2048.jpg 1638w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-1612x2015.jpg 1612w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-1116x1395.jpg 1116w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-806x1008.jpg 806w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-558x698.jpg 558w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-655x819.jpg 655w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-1320x1650.jpg 1320w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/TrendsOuza_Vorschlag1-scaled.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto von&nbsp;<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@wasdrew?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Andras Vas<\/a>&nbsp;auf&nbsp;<a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/Bd7gNnWJBkU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-x-large-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:800\">Click Work &#8211; It&#8217;s Complicated <\/h1>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die sogenannte KI oder k\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; lernende algorithmische Systeme, die auf der Grundlage von Daten autonome Entscheidungen treffen &#8211; hat sich schon l\u00e4ngst in unseren Alltag integriert. Egal, ob Sie in sozialen Medien aktiv sind, Online-Zahlungs-Apps, Karten- und Navigations-Apps, Audio-zu-Text-Transkription, Autokorrektur und so weiter anwenden &#8211; Sie haben sich mit Sicherheit schon einmal, absichtlich oder unabsichtlich, auf eine algorithmische Entscheidungsfindung verlassen. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: hinter diesen scheinbar automatisierten und intelligenten Maschinen stehen die &#8220;unsichtbaren&#8221; Klickarbeiter*innen oder Clickworker. Klickarbeiter*innen sind f\u00fcr den Erfolg vieler dieser Systeme unerl\u00e4sslich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Sie trainieren die Algorithmen dort, wo sie noch Defizite haben, f\u00fcttern sie mit Daten und helfen ihnen, Dinge zu erkennen und zu kategorisieren, die sie noch nicht kennen. Zu ihren Aufgaben geh\u00f6ren die Kennzeichnung und Kategorisierung von Daten, die Aufnahme kurzer S\u00e4tze, die Moderation von Inhalten, die Transkription von Audiodaten und vieles mehr. Erscheint einem banal, ist jedoch extrem notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist erwiesen, dass die Arbeitsbedingungen rund um die Klickarbeit alles andere als fair sind und die Art und Weise, wie sie gestaltet ist, gro\u00dfen Unternehmen wie Facebook, OpenAI und Google sowie den Mikro-Tasking-Plattformen, die diese Unternehmen mit den einzelnen Klickarbeiter*innen verbinden, wie Clickworker, Amazon Mechanical Turk (AMT) und Sama zugute kommt, aber selten den Arbeiter*innen selbst. Klickarbeiter*innen haben kein offizielles Arbeitsverh\u00e4ltnis, sie sind in der Regel selbst\u00e4ndig, haben keine Vertr\u00e4ge und erhalten daher keine Sozialleistungen, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen Jahresurlaub, keine Krankenversicherung, keine Rentenversicherung und nicht einmal die Verpflichtung, den Mindestlohn des Landes zu zahlen, in dem sie wohnen, und werden im Akkord bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufgaben sind teils nur Minutenkurz und die Verg\u00fctung liegt nur bei ein paar Cent. Die Arbeitnehmer*innen werden oft nach Leistung und nicht nach der Zeit bezahlt, die sie f\u00fcr eine Aufgabe aufwenden, was bedeutet, dass die meisten Arbeitnehmer*innen so viele Aufgaben wie m\u00f6glich \u00fcbernehmen m\u00fcssen, damit Klickarbeit sinnvoll ist. Wenn der Output nicht genehmigt wird, werden die Arbeitnehmer*innen f\u00fcr die Zeit nicht entlohnt, die sie f\u00fcr eine Aufgabe aufgewendet haben. All diese Bedingungen f\u00fchren zu \u00dcberlastung, Angst und Depression, sozialer Isolation und auch Schlafmangel. Diese Plattformen sind bereits ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre unfaire und intransparente Entlohnung und die Ausbeutung von Klickarbeiter*innen, insbesondere in L\u00e4ndern mit globaler Mehrheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind die Klickarbeiter*innen, insbesondere die sogenannten Content Moderators, st\u00e4ndig erschreckenden Inhalten ausgesetzt, die sie herausfiltern m\u00fcssen. Dieses f\u00fchrt zu psychischen Traumata bei unzureichender therapeutischer Unterst\u00fctzung durch ihren Arbeitgeber.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem bietet die Klickarbeit kaum M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine substanzielle berufliche Weiterentwicklung (durch Schulungen und\/oder soziale Netzwerke), was bedeutet, dass die Arbeit kaum dazu beitr\u00e4gt, einen stabileren Arbeitsplatz zu finden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Klickarbeit als Chance<\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz dieser bekannten Bedingungen zieht die Klickarbeit aus verschiedenen Gr\u00fcnden immer mehr Menschen an, wobei der wichtigste Grund die Flexibilit\u00e4t ist, die sie bietet. Aus diesem Grund ist die Klickarbeit f\u00fcr viele Frauen und Menschen mit Behinderungen besonders attraktiv. Da man f\u00fcr Klickarbeit das Haus nicht verlassen muss, schlie\u00dfen sich immer mehr Frauen mit Betreuungs- und Haushaltspflichten den Mikrotasking-Plattformen an. Das Gleiche gilt f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, die sonst auf eine angemessene Infrastruktur angewiesen w\u00e4ren (die in den L\u00e4ndern der globalen Mehrheit in der Regel fehlt), um zur Arbeit zu gelangen, oder die ihr Haus gar nicht verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen diese Plattformen als eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr eine bessere Eingliederung gef\u00e4hrdeter und marginalisierter Gruppen gesehen werden &#8211; die es normalerweise schwer haben, einen Arbeitsplatz zu finden -, da jede\/r diesen Plattformen beitreten kann, auf denen Diskriminierung u. a. aufgrund von Geschlecht, Nationalit\u00e4t, ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit, Alter, Behinderung, Bildungsniveau, Vorstrafen und\/oder Einwanderungsstatus minimiert wird oder gar nicht vorhanden ist. Mit anderen Worten: Diese Plattformen fungieren als Tor zum digitalen Arbeitsmarkt, wo der Zugang zum traditionellen Arbeitsmarkt nicht m\u00f6glich oder schwierig ist, indem sie Barrieren und unflexible Arbeitszeiten beseitigen. Diese Art von Arbeit ist auch eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr prek\u00e4r Besch\u00e4ftigte und hochqualifizierte, aber unterbesch\u00e4ftigte Menschen, insbesondere in L\u00e4ndern mit globaler Mehrheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Klickarbeit kann daher als Emanzipations- und Empoweringsinstrument f\u00fcr viele Gruppen von Menschen betrachtet werden, die ansonsten auf die finanzielle Unterst\u00fctzung anderer angewiesen w\u00e4ren, um ihre Grundbed\u00fcrfnisse \u00fcberhaupt decken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem viele Frauen k\u00f6nnen durch Klickarbeit ein Gef\u00fchl der Erf\u00fcllung empfinden, da sie sich von ihren erwarteten Haushaltspflichten unterscheidet, gleichzeitig jedoch nicht mit diesen Pflichten kollidieren muss. Dar\u00fcber hinaus erhalten Frauen in patriarchalischen Gesellschaften, die aufgrund der Geschlechterrollen, die sie auf h\u00e4usliche Pflichten und den Verbleib zu Hause beschr\u00e4nken, bisher nicht arbeiten durften, durch die Klickarbeit die M\u00f6glichkeit, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Der finanzielle Gewinn, der sich daraus ergibt, kann zu mehr Autonomie und Handlungsf\u00e4higkeit f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gleicher Job, unterschiedliche Erfahrungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz des in der Regel diskriminierungsfreien Zugangs zur Klickarbeit erleben verschiedene Gruppen von Menschen diese unterschiedlich, und ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren auf individueller Ebene kann unterschiedliche Auswirkungen auf Klickarbeiter*nnen haben. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die Erfahrung von Klickarbeit aus einer intersektionalen feministischen und dekolonialen Perspektive zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Klickarbeit in globalen Minderheit- vs. globalen Mehrheitsl\u00e4ndern<\/h4>\n\n\n\n<p>Klickarbeit ist ein globales Ph\u00e4nomen. Sowohl Menschen aus globalen Minderheiten- als auch aus globalen Mehrheitsl\u00e4ndern sind zunehmend auf der Suche nach Klickarbeit, um finanziellen Gewinn zu erzielen. Tats\u00e4chlich sind die meisten AMT-Klickarbeiter in den USA ans\u00e4ssig, wobei Indien der zweitgr\u00f6\u00dfte Anbieter von Klickarbeit f\u00fcr AMT ist. Theoretisch ist der Zugang zu diesen Plattformen vorurteilslos und f\u00fcr alle offen. Doch praktisch werden auf diesen Plattformen bestehende geografische Ungleichheiten reproduziert und sogar ausgenutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht ein enormes Lohngef\u00e4lle zwischen den L\u00e4ndern der globalen Mehrheit und den L\u00e4ndern der globalen Minderheit, wobei die Entlohnung in den L\u00e4ndern der globalen Mehrheit deutlich niedriger ist. Das Fehlen von Arbeitnehmerschutzgesetzen, die auch einen allgemeinen Mindestlohn vorschreiben, wird in der Regel ausgenutzt und ist einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Auslagerung dieser Aufgaben. Dar\u00fcber hinaus werden h\u00f6her bezahlte Aufgaben in der Regel Klickarbeiter*innen aus globalen Minderheitsl\u00e4ndern mit dem Argument vorbehalten, dass sie \u00fcber eine h\u00f6here Qualifikation verf\u00fcgen, obwohl viele Klickarbeiter*innen aus globalen Mehrheitsl\u00e4ndern f\u00fcr diese Aufgaben \u00fcberqualifiziert sind. Gleichzeitig werden schlechter bezahlte Aufgaben gezielt an Arbeitnehmer*innen aus L\u00e4ndern der globalen Mehrheit vergeben, da sie meistens bereit sind, f\u00fcr viel weniger Geld zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeitnehmer*innen aus L\u00e4ndern der globalen Mehrheit werden dazu gebracht, gegeneinander zu konkurrieren, wer mehr f\u00fcr weniger Geld arbeiten kann. Klickarbeit-Plattformen machen sich diesen \u201aRace to the bottom\u2018 zunutze, wohlwissend, dass es keine lokalen gesetzlichen Ma\u00dfnahmen gibt, die dieses Ph\u00e4nomen durch die Durchsetzung eines allgemeinen Mindestlohns verhindern w\u00fcrden. Postkoloniale Strukturen lassen diese Art der Ausbeutung zu. Dar\u00fcber hinaus werden Klickarbeiter*nnen st\u00e4ndig von KI-Bewertungssystemen \u00fcberwacht und ihre Arbeit verfolgt, was den Plattformen die M\u00f6glichkeit gibt, die Arbeitsprozesse der Klickarbeiter*nnen st\u00e4ndig zu beobachten und ihnen Zugang zu massiven Daten zu gew\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausbeutung billiger Arbeitskr\u00e4fte mit unfairen Arbeitsbedingungen in L\u00e4ndern der globalen Mehrheit durch Big Tech-Unternehmen ist ein Ausdruck des digitalen (Neo-)Kolonialismus.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Frauen in der Klickarbeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Obwohl der Klickarbeit-Arbeitsmarkt weltweit gesehen \u00fcberwiegend m\u00e4nnlich ist, arbeiten aus den oben genannten Gr\u00fcnden zunehmend Frauen auf Klickarbeit-Plattformen. Das Verh\u00e4ltnis von M\u00e4nnern und Frauen, die in der Klickarbeit t\u00e4tig sind, ist je nach Land oder Region unterschiedlich. W\u00e4hrend beispielsweise in den USA 55 % der AMT-Besch\u00e4ftigten Frauen sind, sind in Indien nur 18 % der AMT-Besch\u00e4ftigten Frauen. Die Zahlen sind vielleicht nicht in jeder Studie gleich, aber die allgemeine Richtung ist dieselbe: Derzeit sind mehr M\u00e4nner als Frauen in der Klickarbeit t\u00e4tig. Eines ist jedoch klar: Frauen und M\u00e4nner haben unterschiedliche Gr\u00fcnde f\u00fcr die Klickarbeit, und die Klickarbeit wird von M\u00e4nnern und Frauen unterschiedlich erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei M\u00e4nnern ist es viel wahrscheinlicher als bei Frauen, dass sie einen regul\u00e4ren Vollzeitjob haben, bevor sie Klickarbeit annehmen. Bei Frauen hingegen ist die Wahrscheinlichkeit gr\u00f6\u00dfer, dass sie in einem unkonventionellen Arbeitsverh\u00e4ltnis stehen, z.B. als Selbstst\u00e4ndige, in einem Teilzeitjob, im Ruhestand oder sogar arbeitslos. Mehr Frauen als M\u00e4nner verlassen sich auf die Klickarbeit als ihre prim\u00e4re oder einzige Einkommensquelle. F\u00fcr die meisten M\u00e4nner ist die Klickarbeit eine M\u00f6glichkeit, ihr Einkommen aufzubessern, aber sie verlassen sich nicht vollst\u00e4ndig darauf. Klickarbeiterinnen, selbst \u00fcberqualifizierte, sind daher eher geneigt, die prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen der Klickarbeit zu akzeptieren, da sie davon abh\u00e4ngig sind und m\u00f6glicherweise keine andere Arbeit finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatsache, dass die Motivationsfaktoren von M\u00e4nnern und Frauen unterschiedlich sind, kann direkt auf die patriarchalische Struktur der Gesellschaft zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Klickarbeiterinnen sind st\u00e4rker durch Geschlechterrollen eingeschr\u00e4nkt als M\u00e4nner. In der Tat ist die Klickarbeit f\u00fcr viele Frauen und die M\u00e4nner in ihren Familien aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen Verantwortung sogar vorzuziehen. Erstens ist die Schwierigkeit, mit der insbesondere Frauen beim Eintritt in den traditionellen Arbeitsmarkt konfrontiert sind, einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr viele Frauen, andere Arbeitsformen wie die Klickarbeit zu suchen. Zweitens werden Frauen, wie bereits erw\u00e4hnt, durch die h\u00e4ufig vorgeschriebenen Haushaltspflichten, die sich aus den Geschlechterrollen ergeben, auf den h\u00e4uslichen Bereich beschr\u00e4nkt und k\u00f6nnen nicht in den traditionellen Arbeitsmarkt eintreten. Klickarbeit bietet diesen Frauen eine gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit, von ihren Familien die Zustimmung zur Arbeit zu erhalten, da sie weiterhin zu Hause bleiben und &#8220;ihre Pflichten als Frau, Ehefrau und Mutter erf\u00fcllen&#8221; k\u00f6nnen. Einige Frauen geben sogar ihre regul\u00e4ren Jobs auf, um Klickarbeiterinnen zu werden, da dies mehr mit den Erwartungen an sie \u00fcbereinstimmt, w\u00e4hrend andere ihre T\u00e4tigkeit vor ihren Familien, die nicht akzeptieren, dass eine Frau Arbeitet, verbergen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Frauen in erster Linie als Betreuerinnen angesehen werden, m\u00fcssen Frauen mit Kindern die Arbeit mit der Betreuung ihrer Kinder und des Haushalts in Einklang bringen. Viele Frauen arbeiten an ihren Klick-Arbeitsaufgaben, w\u00e4hrend oder sogar nachdem sie ihre unbezahlte Betreuungsarbeit leisten. Die meisten Frauen arbeiten nachts f\u00fcr l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume oder tags\u00fcber f\u00fcr k\u00fcrzere Zeitr\u00e4ume und erledigen damit auch k\u00fcrzere Aufgaben. Viele Studien haben ein globales geschlechtsspezifisches Lohngef\u00e4lle bei der Klickarbeit festgestellt, das darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass Frauen st\u00e4ndig durch ihre unbezahlte Betreuungsarbeit und ihre &#8220;h\u00e4uslichen Pflichten&#8221; unterbrochen werden und daher nur k\u00fcrzere und weniger gut bezahlte Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, trotz dass Frauen aber die gleiche Stundenzahl wie M\u00e4nner arbeiten. Die meisten M\u00e4nner hingegen arbeiten ununterbrochen nachts oder abends nach Beendigung ihrer Tagesbesch\u00e4ftigung, ohne einen Zyklus von unbezahlter und bezahlter Arbeit durchlaufen zu m\u00fcssen. Auch wenn die meisten Jobs f\u00fcr Klickarbeiter*innen aus L\u00e4ndern der globalen Mehrheit nachts vergeben werden (aus L\u00e4ndern der globalen Minderheit werden sie meist w\u00e4hrend des Arbeitstages vergeben), k\u00f6nnen Frauen diese Aufgaben aufgrund ihrer Betreuungspflichten tags\u00fcber nicht wahrnehmen. In den meisten F\u00e4llen k\u00f6nnen sich Frauen, die Klickarbeit \u00fcbernehmen, keine Kinderbetreuung leisten, und in L\u00e4ndern mit unzureichenden Kinderbetreuungseinrichtungen haben sie keine andere Wahl, als zwischen Klick- und Betreuungsarbeit zu jonglieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberlastung und die Tatsache, dass ihre Betreuungsarbeit weder entlohnt noch besonders gew\u00fcrdigt wird, weil sie selbstverst\u00e4ndlich ist, kann sich auf die psychische und physische Gesundheit der Frauen auswirken. Der Aspekt der (pers\u00f6nlichen) Flexibilit\u00e4t, der viele Frauen anspricht, wird in Wirklichkeit durch die Verdoppelung der Belastung eingeschr\u00e4nkt. Wir sollten uns fragen, ob diese Flexibilit\u00e4t nicht die Freiheit der Frauen einschr\u00e4nkt, indem sie die patriarchalische Kontrolle dar\u00fcber, wo, wie und in welchem Umfang Frauen arbeiten, verst\u00e4rkt und die bestehenden Geschlechterrollen zementiert. Da Klickarbeiter*innen au\u00dferdem nach St\u00fcckzahlen bezahlt werden, m\u00fcssen sie immer online\/verf\u00fcgbar sein, um einen angemessenen Betrag zu verdienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere wichtige Folge der Klickarbeit f\u00fcr Frauen ist die soziale Isolation und Entfremdung. Da Arbeiterinnen die ganze Zeit zu Hause bleiben, nimmt ihre Teilhabe an der Gesellschaft ab und sie werden unsichtbar. Die R\u00fcckkehr vieler Frauen von ihren traditionellen Arbeitspl\u00e4tzen in die h\u00e4usliche Enge sowie die soziale Isolation, die mit der Klickarbeit einhergeht, erh\u00f6hen das Risiko des Auftretens von h\u00e4uslicher Gewalt und des Mangels an Unterst\u00fctzung und Anerkennung durch die Gemeinschaft, der w\u00e4hrend des Covid-19 nachweislich zugenommen hat. Au\u00dferdem sind Frauen, die hinter dem R\u00fccken ihrer Familien arbeiten, auch vermehrt h\u00e4uslicher Gewalt ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Umst\u00e4nde der Klickarbeit Frauen im Allgemeinen st\u00e4rker betreffen als M\u00e4nner, sind, wie oben gezeigt, au\u00dferdem Frauen aus L\u00e4ndern der globalen Mehrheit st\u00e4rker betroffen als Frauen aus L\u00e4ndern der globalen Minderheit. Das Fehlen angemessener sozialer Sicherungssysteme und guter Kinderbetreuungseinrichtungen in vielen L\u00e4ndern der globalen Mehrheit stellt eine zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr arbeitende Frauen in L\u00e4ndern der globalen Mehrheit dar. Au\u00dferdem sind die Geschlechternormen in den L\u00e4ndern der globalen Mehrheit h\u00e4ufig st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt, weshalb mehr Frauen bzw. ihre Familien in den L\u00e4ndern der globalen Mehrheit es vorziehen, von zu Hause aus zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlende Vergewerkschaftlichung und Regulierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz der oben erw\u00e4hnten unfairen Bedingungen im Zusammenhang mit der Klickarbeit ist eine gewerkschaftliche Organisation aufgrund der geografischen Streuung und der Isolation der Klickarbeiter*innen sehr schwierig. Der Grad der gewerkschaftlichen Organisation ist bei Klickarbeit-Plattformen recht niedrig (5 %). Die Arbeitnehmer*innen stehen daher vor der Herausforderung, bessere Bedingungen und ihre Rechte einzufordern, und da ihre Arbeitgeber nicht vertraglich gebunden sind, gibt es keine Garantien, dass ihre Forderungen erf\u00fcllt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zuhause ist ein unterregulierter Ort, wird aber zunehmend zu einem Arbeitsplatz und im Falle vieler Klickarbeiter*innen zum einzig m\u00f6glichen Arbeitsplatz. Die politischen Entscheidungstr\u00e4ger*innen m\u00fcssen diese Tatsache anerkennen und die geschlechtsspezifischen Probleme im Zusammenhang mit der Klickarbeit anerkennen und angehen. Da viele Klickarbeiter*innen jedoch unsichtbar geworden sind und sich nicht gewerkschaftlich organisieren k\u00f6nnen, ist es f\u00fcr die Regulierungsbeh\u00f6rden schwierig, ihre Arbeitsbedingungen wahrzunehmen und anzuh\u00f6ren. Dadurch stehen die Regulierungsbeh\u00f6rden vor dem Hindernis, ihre Zielgruppe zu identifizieren, da Klickarbeiter*innen eine unsichtbare Arbeitskraft sind und nationale Statistiken \u00fcber sie fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Klickarbeiter*innen zu sch\u00fctzen, m\u00fcssen Klickarbeit-Plattformen gezwungen werden, sich an internationale und nationale Arbeitsgesetze zu halten, und bei Nichteinhaltung zur Rechenschaft gezogen werden. Die nationalen Arbeitsgesetze m\u00fcssen auf digitale Arbeitsplattformen ausgedehnt werden. Um die zus\u00e4tzlichen Belastungen, denen Frauen ausgesetzt sind, zu bew\u00e4ltigen, m\u00fcssen die Regierungen, insbesondere in L\u00e4ndern mit globaler Mehrheit, in eine solide Betreuungsinfrastruktur investieren und f\u00fcr eine bessere soziale Absicherung sorgen. Mehr Sichtbarkeit, Rechenschaftspflicht und Vertretung k\u00f6nnen im Kampf f\u00fcr die Rechte von Klickarbeiter*innen einen gro\u00dfen Beitrag leisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerung<\/h3>\n\n\n\n<p>Klickarbeit kann zwar f\u00fcr viele Frauen und marginalisierten Gruppen, die sonst nur begrenzten Zugang zum traditionellen Arbeitsmarkt haben, ein Instrument zur St\u00e4rkung des Selbstbewusstseins, der Handlungsf\u00e4higkeit, der Unabh\u00e4ngigkeit und der Eigenst\u00e4ndigkeit sein, doch sie hat auch das Potenzial, strukturelle Ungleichheiten zu reproduzieren und jahrelange Fortschritte zunichte zu machen. Obwohl die allgemeinen Arbeitsbedingungen im Zusammenhang mit Klickarbeit bekannterma\u00dfen ausbeuterisch sind, unterscheiden sich die Erfahrungen von Frauen als Klickarbeiterinnen aufgrund bestehender patriarchalischer struktureller Normen und Geschlechterrollen deutlich von denen der M\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie schr\u00e4nken die Mobilit\u00e4t von Frauen und gef\u00e4hrdeten Gruppen ein und f\u00fchren so zu einer weiteren Marginalisierung von der Gesellschaft. Dar\u00fcber hinaus werden die Erfahrungen von Frauen in L\u00e4ndern mit globaler Mehrheit durch das Fehlen von Sozialversicherungssystemen und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie durch st\u00e4rkere strukturelle und gesellschaftliche Ungleichheiten noch versch\u00e4rft. Die Unsichtbarkeit von Klickarbeiter*innen aufgrund sozialer Isolation und mangelnder gewerkschaftlicher Organisierung stellt f\u00fcr die Regulierungsbeh\u00f6rden ein Hindernis dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn den Klickarbeiter*innen gen\u00fcgend Aufmerksamkeit geschenkt wird, k\u00f6nnen die Plattformen, die sie besch\u00e4ftigen, und ihre Einhaltung der internationalen und nationalen Arbeitsgesetze sowie die Bereitstellung starker Sozialsysteme die Eckpfeiler sein, um ein g\u00fcnstiges Umfeld f\u00fcr Klickarbeiter*innen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\">Der Artikel ist in der englischen <a href=\"https:\/\/superrr.net\/2023\/06\/20\/clickwork.html\">Originalversion<\/a> auch auf <a href=\"https:\/\/superrr.net\/\">superrr.net<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto von&nbsp;Andras Vas&nbsp;auf&nbsp;Unsplash Click Work &#8211; It&#8217;s Complicated Die sogenannte KI oder k\u00fcnstliche Intelligenz &#8211; lernende algorithmische Systeme, die auf der Grundlage von Daten autonome Entscheidungen treffen &#8211; hat sich schon l\u00e4ngst in unseren Alltag integriert. 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