{"id":7891,"date":"2023-09-04T10:47:29","date_gmt":"2023-09-04T08:47:29","guid":{"rendered":"https:\/\/konnektiv.de\/?p=7891"},"modified":"2024-03-18T15:42:48","modified_gmt":"2024-03-18T14:42:48","slug":"interview-superrr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konnektiv.de\/en\/impuls-2\/interview-superrr\/","title":{"rendered":"Interview Superrr"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignfull has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top is-image-fill has-text-color has-background has-link-color wp-elements-b3a4cc67041569ff6bce99b89bed9768\" style=\"color:#fffdc7;background-color:#121c1c;grid-template-columns:auto 60%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:49px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ce155fab wp-block-group-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\" style=\"font-size:clamp(27.894px, 1.743rem + ((1vw - 3.2px) * 1.971), 48px);font-weight:700;line-height:1.15\">Gast<br>Impuls<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:8px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-f8ea5921a472c1101139cafa1a115b9d\" style=\"color:#fffdc7\"><strong>Konnektiv Impuls #2 \u2192<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#fffdc7\"><strong>Superrr<\/strong><br>#Digitalpolitik<br>#Feminismus #Zuk\u00fcnfte<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:77px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\" style=\"background-image:url(https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1024x683.jpg);background-position:59% 52%\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1024x683.jpg\" alt=\"Ein Foto des 7-K\u00f6pfingen Superrr Teams\" class=\"wp-image-7946 size-full\" srcset=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-300x200.jpg 300w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-768x512.jpg 768w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1612x1074.jpg 1612w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1116x744.jpg 1116w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-806x537.jpg 806w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-558x372.jpg 558w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-655x437.jpg 655w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/4096-2730-max-1320x880.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Photo von <a href=\"https:\/\/www.muhammadsalah.com\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.muhammadsalah.com\/\"><strong>Muhammad Salah<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading has-x-large-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:800\">Interview mit Superrr<\/h1>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcr die zweite Ausgabe von Konnektiv_Impuls freuen wir uns, die feministische Organisation <a href=\"https:\/\/superrr.net\/\">Superrr<\/a> zu begr\u00fc\u00dfen. Neben dem Fokus auf die Erforschung alternativer Zuk\u00fcnfte und sozialer Auswirkungen neuer Technologien, setzt Superrr auf interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit und den Aufbau von Netzwerken. Ihre Vision ist es, gerechtere und inklusivere Zuk\u00fcnfte zu gestalten. In diesem Interview erfahren wir mehr \u00fcber ihre Expertise in feministischen digitalen Zuk\u00fcnften, Gedanken zur deutschen Digitalpolitik und zu postkolonialer Machtungleichgewichten. Willkommen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\"><strong>Die deutsche Regierung verfolgt in ihrer Au\u00dfenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit zunehmend feministische Agenden. Was sollte eine intersektionale feministische Digitalpolitik beinhalten und was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Elemente?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Anlehnung an die feministische Au\u00dfenpolitik \u00fcberschreitet eine feministische Digitalpolitik die Grenzen aktueller digitalpolitischer Perspektiven und nimmt eine proaktive, intersektionale Haltung ein. Feministische Digitalpolitik steht f\u00fcr einen Paradigmenwechsel: weg von &#8220;h\u00f6her, weiter, schneller&#8221; hin zu &#8220;nachhaltiger, gerechter und menschenzentrierter&#8221;. Sie richtet ihre Priorit\u00e4ten nach sozialen, nicht nur wirtschaftlichen Bed\u00fcrfnissen aus. Durch eine intersektionale feministische Linse werden soziale Fragen wie Zugang, Mitgestaltung, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit angesprochen. Wenn es uns gelingt, die Perspektiven der Digitalpolitik auf diese Weise zu ver\u00e4ndern, wird sie eine ganz andere Wirkung erzielen: Sie hat das Potenzial, Ungleichheiten nicht nur auf gesellschaftlicher, sondern auf globaler Ebene abzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einen entscheidenden Aspekt, der unserer Meinung nach nicht gen\u00fcgend Beachtung findet: Feministische Digitalpolitik ist ein (\u2060Lern\u2060-\u2060)\u2060Prozess und keine Programmatik. In diesem herausfordernden, sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Politkumfeld m\u00fcssen wir unsere Methoden kontinuierlich bewerten, lernen und verbessern. Dies gilt insbesondere f\u00fcr den Bereich der Digitalpolitik: Mit dem selbsterkl\u00e4rten Ziel, einen globalen Effekt zu erzielen, muss Digitalpolitik auch global diskutiert und international gedacht werden, anstatt die Interessen einzelner Nationalstaaten zu verfolgen. Eine feministische Sichtweise kann dabei helfen, diesen lange antrainierten Reflex zu \u00fcberwinden und radikal andere Politikans\u00e4tze anzuwenden, welche den Menschen, denen sie dienen sollen, erm\u00e4chtigen und sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\"><strong>Wie sieht Ihrer Meinung nach diese Agenda in der deutschen Digitalpolitik aus und gibt es Widerspr\u00fcche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider beschr\u00e4nkt sich die deutsche Digitalpolitik sehr auf das vermeintliche geopolitische Wettrennen mit China und den USA. Dieses Narrativ sch\u00fcrt die Angst, dass Europa abgeh\u00e4ngt und isoliert wird und wirtschaftlich im Nachteil ist. Deshalb beschr\u00e4nkt sich Digitalpolitik in Europa h\u00e4ufig darauf, auf Entwicklungen in anderen L\u00e4ndern zu reagieren, statt eigene Leitbilder zu entwickeln und sich auf eigene St\u00e4rken zu besinnen. Der Fokus auf beispielsweise China und die USA verstellt au\u00dferdem den Blick darauf, dass Digitalthemen eben global sind und wir gerade deshalb breite Allianzen brauchen statt ein Wettrennen. F\u00fcr uns ist die Idee, dass wir als Gesellschaft um jeden Preis mit jedem neuen technischen Hype mithalten m\u00fcssen oder schneller sein m\u00fcssen als andere, ist mit vielen Nachhaltigkeitszielen und sozialpolitischen Anspr\u00fcchen nicht vereinbar. Angst ist nie ein guter Ratgeber.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aber auch Hoffnungsschimmer: die <a href=\"https:\/\/digitalstrategie-deutschland.de\/static\/67803f22e4a62d19e9cf193c06999bcf\/220830_Digitalstrategie_fin-barrierefrei.pdf\">Digitalstrategie der Bundesregierung Deutschland<\/a> von 2022 legt fest, dass sie sich vermehrt mit Machtstrukturen und Denkans\u00e4tzen wie der feministischen Digitalpolitik auseinander setzen will, um die Risiken und Gefahren der digitalen Transformation besser zu verstehen. Bisher sehen wir dazu nicht wirklich viel, das sich bewegt. Umso mehr ist es ein Ansporn f\u00fcr uns, endlich mehr politisches Handeln einzufordern.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\"><strong>Welche Rolle kann die organisierte Zivilgesellschaft in Deutschland potenziell spielen, um eine wirklich intersektionale feministische Gestaltung und Umsetzung digitaler Politik in Deutschland zu f\u00f6rdern? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\">Politik ist von Natur aus reformistisch. Sie ist meistens nicht in der Lage, die Institutionen, in denen sie praktiziert wird, grundlegend zu ver\u00e4ndern und zu transformieren. Ein echter Wandel der politischen Institutionen, insbesondere in Richtung eines intersektionellen feministischen Ansatzes, kann nur stattfinden, wenn die Zivilgesellschaft diesen Wandel vorantreibt und zeigt, wie er umgesetzt werden kann. Andererseits ist die organisierte Zivilgesellschaft nicht unbedingt progressiv, geschweige denn intersektional feministisch. Aber eine intersektionale Allianz von Akteur*innen der Zivilgesellschaft, die progressive Ziele und Werte teilen und ihre Expertise in die Formulierung besserer politischer Forderungen einbringen, kann eine m\u00e4chtige Bewegung sein. Sie kann nicht nur aufzeigen, wo Politik Ungerechtigkeiten schafft, sie kann auch glaubhaft eine Vision von einer gerechten Welt vermitteln und wie wir sie gemeinsam erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover is-light\" style=\"min-height:353px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-0 has-background-dim\"><\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"1200\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-7896\" alt=\"Eine Grafik des Super Labs: Auf Orange-Blau-Rosanem Hintergrund steht das Wort &quot;SUPERRRR&quot; in schwarz und wei\u00df\" src=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1.jpg\" data-object-fit=\"cover\" srcset=\"https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1.jpg 1200w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-468x468.jpg 468w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-1116x1116.jpg 1116w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-806x806.jpg 806w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-558x558.jpg 558w, https:\/\/konnektiv.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/superrr-og-1-655x655.jpg 655w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><div class=\"wp-block-cover__inner-container has-global-padding is-layout-constrained wp-block-cover-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Grafik von <a href=\"https:\/\/superrr.net\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/superrr.net\/\">superrr.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\"><strong>Wie tr\u00e4gt die Arbeit von Superrr Lab zu einer intersektionalen feministischen Digitalpolitik in Deutschland bei? Was sind die verschiedenen Aspekte und Projekte, an denen Sie arbeiten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel ist es, w\u00fcnschenswerte Zuk\u00fcnfte zu gestalten, in denen nicht die Gesellschaft digital transformiert wird, sondern die Digitalisierung ihren Beitrag zur sozial-\u00f6kologischen Transformation eistet. Wir tun dies durch drei Haupts\u00e4ulen unserer Arbeit:<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens unterst\u00fctzen wir durch unsere Fellowship-Programme \u201eMuslim Futures\u201c und \u201eRisktakers\u201cEinzelpersonen und erforschen Zukunftserz\u00e4hlungen. Diese Einzelpersonen und kleinen Teams erforschen Erz\u00e4hlungen von den R\u00e4ndern &#8211; Projekte und Ideen, die noch nicht zum Mainstream geh\u00f6ren, aber f\u00fcr ihre Communities wichtig sind, wenn es darum geht, ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Ein Beispiel aus dem j\u00fcngsten Fellowship ist ein Online-Comic-Magazin, das eine feministische und integrative Vision f\u00fcr die Zukunft des Internets im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) vorschl\u00e4gt. Shatha und Sereen, die als Fellows an diesem Projekt arbeiten, stammen aus Pal\u00e4stina und sind Teil der queeren Gemeinschaften in ihrer Region.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Forschungsarbeit untersuchen wir die sozialen Auswirkungen von Technologie, indem wir uns ansehen, wie technologische Folgenabsch\u00e4tzungen durchgef\u00fchrt werden oder wie Zukunftsforschungsmethoden intersektional gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer feministischen Lobbyarbeit hinterfragen wir die Macht und den Zweck von Technologie in der Gesellschaft, indem wir mit Politikern oder Ministerien zusammenarbeiten, \u00f6ffentliche Veranstaltungen organisieren oder unsere Website zu feministischen Ans\u00e4tzen in der Technologiepolitik ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\"><strong><strong>Die Vergangenheit anzuerkennen ist ein wichtiger Teil der Arbeit an der Zukunft, die wir wollen. Was ist Ihrer Meinung nach die Rolle, die politische Entscheidungstr\u00e4ger und die Zivilgesellschaft bei der Beseitigung postkolonialer Machtasymmetrien spielen (sollten), insbesondere wenn es um die Macht \u00fcber Daten geht?<\/strong><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Digitalpolitische Vorhaben in Deutschland oder der EU haben immer globale Auswirkungen oder sogar den expliziten Anspruch, global wirksam zu sein. Zudem werden sie in einem post-kolonialen Kontext geplant und umgesetzt, was es Europa erm\u00f6glicht, von seiner Vormachtstellung zu profitieren. Deshalb sollen Akteur*innen der Digitalpolitik ihre Handlungen in einem globalen Kontext bewerten, Solidarit\u00e4t beweisen und daf\u00fcr Sorge tragen, das Machtgef\u00e4lle zu verkleinern.<\/p>\n\n\n\n<p>So muss eine feministische digitale Au\u00dfenpolitik auf eine digitale Infrastruktur hinarbeiten, die nicht auf ausbeuterische Arbeit und eine extraktive Wirtschaft im globalen S\u00fcden angewiesen ist. Doch die sozial-\u00f6kologischen Auswirkungen digitaler Technologien wurden lange Zeit \u00fcbersehen. KI-Systeme ben\u00f6tigen gro\u00dfe Mengen an hochwertigen Trainingsdaten, um zu funktionieren und um sich zu verbessern. Diese Daten werden in der Regel von menschlichen Datenarbeiter*innen bearbeitet, die Aufgaben wie Datenbereinigung, -kommentierung und -kategorisierung \u00fcbernehmen. Ein Gro\u00dfteil dieser Arbeit wird in L\u00e4nder mit niedrigen L\u00f6hnen ausgelagert, wo die Arbeiter*innen unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen arbeiten. Im Rahmen unserer feministischen Digitalpolitik haben wir mit Content-Moderator*innen in Deutschland und Kenia zusammengearbeitet. Ihre Stimmen sind wichtig, wenn es um politische Debatten geht. Sie m\u00fcssen Teil der politischen Diskussionen \u00fcber KI und Arbeit sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\">Ein Gro\u00dfteil Ihrer j\u00fcngsten Arbeit konzentriert sich auf die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Moderatoren von Social-Media-Plattformen. K\u00f6nnten Sie kurz beleuchten, warum es notwendig ist, die prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen zu thematisieren und sich f\u00fcr den Schutz der Rechte dieser besonderen Arbeitnehmergruppe aus einer dekolonialen intersektionalen feministischen Perspektive einzusetzen?<\/h4>\n\n\n\n<p>Zu wenige Menschen wissen, dass Content Moderator*innen quasi die Ersteinsatzgruppe der sozialen Medien sind; sie sch\u00fctzen den Rest von uns vor gewaltt\u00e4tigen Inhalten. Sie sehen sich Videos von Mord, Vergewaltigung, Selbstmord und sexuellem Kindesmissbrauch an &#8211; damit wir das nicht m\u00fcssen. Sie arbeiten in dunklen R\u00e4umen. Ihre Arbeitgeber*innen wollen nicht, dass man sie sieht, aber sie sitzen hinter den Kulissen und genie\u00dfen kaum Schutz und Anerkennung. Die Belastung f\u00fcr das Leben der Content-Moderator*innen ist zu hoch, und der Schutz und die Bezahlung sind zu gering. Ein Content-Moderator sagte uns: &#8220;Big Tech wird auf dem R\u00fccken der gebrochenen afrikanischen Jugend aufgebaut.&#8221; Die meisten Moderator*innen arbeiten in L\u00e4ndern, die zur globalen Mehrheit geh\u00f6ren, oder kommen aus solchen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das ist der Grund, warum wir als intersektionelle feministische Organisation gegen die Ausbeutung von Content-Moderator*innen k\u00e4mpfen m\u00fcssen. Diese \u00dcberschneidungen von Ungerechtigkeiten machen uns w\u00fctend und zeigen, dass die Art und Weise, wie die Digitalisierung derzeit funktioniert, f\u00fcr die ganz wenigen und die ganz Reichen funktioniert. In unserem Verst\u00e4ndnis einer feministischen Perspektive m\u00fcssen die Folgen der Digitalisierung f\u00fcr die gesamte Gesellschaft global bewertet werden &#8211; im Kontext der bestehenden Ungleichheiten. Auf dieser Basis sollen Entscheidungs\u00adtr\u00e4ger*innen Ma\u00dfnahmen priorisieren, die denjenigen nutzen, die am negativsten von den Auswirkungen der Digitalisierung betroffen sind. Dieser Prozess, der sich an der Leitlinie \u201efrom the Margins to the Center\u201c orientiert, w\u00fcrde bedeuten, die Moderator*innen in das Zentrum der Entscheidungsfindung zu r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:39px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.196), 16px);\">Wir bedanken uns bei dem Team f\u00fcr das tolle Gespr\u00e4ch! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Photo von Muhammad Salah Interview mit Superrr F\u00fcr die zweite Ausgabe von Konnektiv_Impuls freuen wir uns, die feministische Organisation Superrr zu begr\u00fc\u00dfen. Neben dem Fokus auf die Erforschung alternativer Zuk\u00fcnfte und sozialer Auswirkungen neuer Technologien, setzt Superrr auf interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit und den Aufbau von Netzwerken. Ihre Vision ist es, gerechtere und inklusivere Zuk\u00fcnfte zu gestalten. 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